Seit 2001 eingetragener Verein engagierter Allgäuer

Hinschauen – nicht wegschauen, wenn Familien und Kinder in Not geraten. Und dann schnell, konkret und unbürokratisch helfen. Das war der Grundgedanke, als die Kinderbrücke Allgäu 2001 ins Leben gerufen wurde. So wird es seither praktiziert. Die Kinderbrücke wird aktiv in akuten Notlagen, initiiert langfristige Hilfsprojekte, eröffnet Bildungs-Chancen durch Präventivmaßnahmen. In vielen hundert Fällen, in der Region. Für die Komitee-Mitglieder und die vielen offenherzigen Spenderinnen und Spender ist der größte Dank, wenn Familien und Kinder im Allgäu wieder Hoffnung schöpfen können. Dafür setzen wir uns ein.

Simone Burk-Seitz
(1. Vorsitzende) / Waltenhofen
Ursula Gollmitzer
(2. Vorsitzende) / Kaufbeuren
Iris Egger-Schweiger
Kempten
Dr. Elmar Holzer
Weiler
Angela Kolb
Memmingen
Ludwig Rapp
Weiler
Renate Vollmann
Sonthofen
Erwin Reich
Lindenberg
Heike Potthast
Kempten
Dr. Matthias Richter
Kempten

Simone Burk-Seitz (1. Vorsitzende)

„Für mich ist die Kinderbrücke Allgäu: Hilfe im Stillen. Als Ludwig Rapp mich vor zehn Jahren angesprochen hatte, war mir klar: Das ist eine Aufgabe für mich! Meine Kinder sind auf den Weg gebracht, jetzt kann ich anderen Kindern helfen. Das habe ich niemals bereut. Als Vorsitzende mache ich jetzt die Verwaltung alleine, und das geht auch gut. Kosten entstehen so keine, aber die Arbeit wird reichlich belohnt: Wenn jemand uns mit guten Ideen unterstützt, wenn wir durch ein Telefonat und eine Überweisung aus dem Stand heraus Not abwenden können, wenn wir sehen, wie Kinder sich kontinuierlich positiv entwickeln können … mich macht das dankbar.“

Ludwig Rapp (Initiator Kinderbrücke Allgäu und 1. Vorsitzender bis 2010)

„Für mich ist die Kinderbrücke Allgäu eine Bereicherung. Als Unternehmer hat man doch ein bisschen Erfahrung im Organisieren. Wenn man mitkriegt, dass jemand in Not geraten ist und momentan nicht mal mehr das Geld hat, seiner Familie Nahrungsmittel zu kaufen, dann denkt man sich: Da muss doch was getan werden. Ich habe Geschäftsleute aus meinem Bekanntenkreis angesprochen, die sozial engagiert sind und von denen ich wusste, dass sie auch mit dem Herzen dabei sein würden. Gemeinsam haben wir die Kinderbrücke gegründet. Meine Haupterfahrung heute: Die Kinderbrücke ist notwendig und diese Notwendigkeit nimmt sogar zu. Wie oft hören wir: Ihr seid unsere letzte Rettung! Wenn es die Kinderbrücke nicht gäbe, müsste sie erneut ins Leben gerufen werden.“

Iris Egger-Schweiger (Komitee-Mitglied)

„Ich sehe das so: Wenn es einem selber gut geht, dann soll man an die denken, denen es nicht so gut geht. Mit der Kinderbrücke Allgäu kann ich konkret etwas tun. Unsere Erfahrung ist: Es gibt die versteckte Not, auch im Allgäu. Hier zu helfen, mit Anstand und Respekt vor den Menschen in schwierigen Situationen, ist heikel. Aber es ist möglich.“

Erwin Reich (Komitee-Mitglied)

„Früher habe ich halt an Organisationen gespendet und gehofft, dass das Geld dort gut aufgehoben ist. Durch die Kinderbrücke kann ich jetzt selber mitbestimmen, dass meine Spende an der richtigen Stelle ankommt. Und das ohne jegliche Verwaltungskosten.“